Naturheilpraxis

Astrid Schnyder GmbH

Entlebucherstrasse 57, CH-6110 Wolhusen, Phone 041 490 07 06
info@naturaheil.ch

DESIGNED BY

Bodypiercing - Wissenswertes & Pflege

Geschichte des Piercings:

Piercing ist ein universelles Phänomen, das in fast allen Kulturen zu finden ist. Das Durchbohren von Körperteilen symbolisiert einerseits die Zugehörigkeit, das Verantwortungsbewusstsein wie auch das „Erwachsen werden“. Die frühesten Spuren des Piercing führen in die jüngere Steinzeit Afrikas zurück. Also schon vor 7000 Jahren durchbohrten Menschen ihre Ohrläppchen mit Schmuck aus Wildschweinzähnen oder Tierknochen. In Asien z.B. wird seit dem 1800 ein alljährliches spirituell spektakuläres Piercingritual durchgeführt. Männer wie auch Frauen tragen reich geschmückten Altar auf ihren Schultern oder schleppen schwere Wagen, welche nur an durch ihre Rückenhaut gepiercten Haken hängen. Zweck dieses Prozederes: Selbsterfüllung, Zusammengehörigkeit, Loyalität zu den Göttern.

Die eigentliche Legende des Ohrenpiercing entwickelte sich durch die Seeleute weiter. Man sagt, dass es schon seit dem 1800 Jh. Immer das linke Ohr sein musste, damit der Ring nicht beim Abfeuern der stets an der rechten Schulter angelegten Muskete durch den Rückschlag herausgerissen wurde. Weiter über die Handwerksleute, die Appenzeller Tradition bis hin zu den Punks, den Extremisten, der Hetero-und Homo sowie SM-Szene entwickelte sich das Piercing stetig weiter.

Da ein Piercing ein sog. „invasiver Eingriff“ ist, muss als erstes eine Einverständniserklärung ausgefüllt und unterschrieben werden (unter 18 Jahren mit Einwilligung und Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters). Diese Einverständniserklärung beinhaltet: Personalien, obligatorischer-formeller Informationstext, Fragen zum Allgemeinzustand. Die Einverständniserklärung kann zu Hause ausgedruckt und ausgefüllt mit ins Studio gebracht werden. Durch die Einverständniserklärung bestätigt der Kunde, dass er sich der möglichen Risiken und Nebenwirkungen bewusst ist und entbindet uns der Haftung durch ihn verursachten Problemen.

Download Einverständniserklärung

Nasenlochstechen (Nosepiercing)

Grundsätzlich gibt es 2 Piercing-Methoden bei der Nase:

Gewebeverdrängend mit SUPERSAFE-SYSTEM Studex System 75. „Stechen“ statt „Schiessen“. Der Nasenflügel wird nicht mehr „durchschossen“ sondern manuell mit Gefühl „durchstochen“. Dadurch wird das Gewebe weniger verletzt und die Heilung beschleunigt. Gewebeschneidend mit einer Piercingnadel wird der Nasenflügel gepierct.

Vorteile mit Studex System 75 Instrument:

  • Nasenlochstechen OHNE Schmerzen

  • „Stechen“ statt „Schiessen“

  • Optimum an Hygiene und Sterilität

  • Geräuschlos (Kinder erschrecken nicht)

  • Schöne und tolle Motive als Medizinalstecker

 

Hinweis: Ein Nasenstecker hat NIE eine Verschlusskappe (Hinterteil)

Ablauf eines Nasenpiercing:

  • Einverständniserklärung ausfüllen und unterschreiben

  • Motivauswahl eines Titanerstlingsstecker

  • Erklärung und Tipps der Pflegeanleitung (GRATIS Abgabe eines Pflegemittel)

      

Ausführung

  • Bereits nach 24h – 48h Stunden kann der Titanerstlingsschmuck auf einen Echtschmuck aus einwandfreiem Material gewechselt werden!

  • Beautystyle bietet eine breite Palette an Nasenschmuck an. (Verschiedene Sujets, Farben, Formen)

  • Der Nasenschmuck ist in verschiedenen Materialien erhältlich. Mit Kugelstopper-, Hacken-, Spiralenverschluss und verschiedene Längen und Grössen. 

     Download Einverständniserklärung

Ohrlochstechen (Earpiercing)

Steril verpackte Studex – Ohrstecker (Medizinalstecker) sind nicht nur die qualitativ besten Stecker zum Stechen eines Ohrlochs, wegen ihrer schönen und tollen Motive sind sie auch beliebt und verbreitet als Anti-Allergiker Ohrschmuck.

Vorteile/Ablauf/Pflege ist genau gleich wie beim Nasenlochstechen. Der Ohrerstlingsstecker bleibt aber 8 bis 12 Wochen im Ohr bevor auf einen anderen Echtschmuckstecker/Ring gewechselt wird. Es kann aber auch beim Tragen des Erstlingssteckers bleiben.

Hinweis: Bei Ohrlochstecker wird IMMER ein Verschluss verwendet.

ALLE Ohrenpiercings welche durch einen Knorpel verlaufen werden NIE mit dem Studex 75 Instrument, sondern mit der Piercingnadel gestochen!

Download Einverständniserklärung

Hautanker (Dermal Anchors)

Dermal Anchors, Microdermals oder Hautanker sind die neuste Entwicklung im Piercing-Bereich.

Der Clou: Die Platine dieser Hautanker setzt man unter die Haut ein

Der Vorteil: Das Implantat (Teilimplantat) tritt nicht aus einer Zweitöffnung sondern glänzt als „Single Point Piercing“. Somit besteht auch die Gefahr des „Herauswachsens“ nicht. Von der Aussenansicht ist der Ankerstab mit Innengewinde kaum sichtbar. Auf das Innengewinde schraubt man einen beliebigen Schmuckkopf (mit farbigem Stein oder ohne). Ein Hautanker ist so klein, dass das Gewebe schneller als Oberflächenpiercings verheilen kann (ca. 2 – 3 Monate). Komplikationen und Irritationen sind seltener.

Es gibt drei Techniken um den Hautanker einzusetzen:

  • Stechen (Nadel)

  • Schneiden (Skalpell)

  • Punchen (ein „Punch“ ist ein Rundskalpell)
     

Microdermals setzt man ein, indem mit dem Punch oder einer Nadel die Haut geöffnet wird. Mit Instrumenten oder dem Schmuck selber wird nun eine sog. „Hauttasche“ – Gewebetasche für das Implantat geformt. Darin wird die Platine verankert. Nach dem Einsetzen wird der Hautanker für ein paar Tage mit einem Pflaster abgedeckt und fixiert.

Piercingschmuck

Ich führe in meinem Geschäft eine grosse Auswahl an Piercingschmuck aus verschiedenen Materialien. Ich berate Sie gerne, melden Sie sich. Hier ein paar Beispiele: